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Ortsgruppe Saarbrücken

BUND befragt Bürger*innen Saarbrückens zu A620 - Lärm

Im Frühjahr hatte der BUND gemeinsam mit einem Lärmgutachter eine gesund-
heitsgefährdende Lärmbelastung der Saarbrücker Bürger*innen an mehreren
Stellen der Stadt gemessen und dokumentiert, unter anderem auf der Fußgänger-
und Radfahrer-Brücke vom Schloss-Areal zum St. Johanner Markt, einer Brücke,
die täglich von hunderten Menschen genutzt wird.

„Die Stadt Saarbrücken befasst sich inzwischen zwar mit dem Problem des Lärms
von der Stadtautobahn, allerdings hinter verschlossenen Türen. Eine Beteiligung
der Öffentlichkeit oder eine Einbindung von Umweltverbänden und den betroffe-
nen Bürgern findet bisher nicht statt und soll erst zu einem noch nicht genannten
Zeitpunkt erfolgen. Daher haben wir uns zu zwei Aktionen für die Öffentlichkeit
entschlossen, um den Bürgern die Gelegenheit zu geben, bereits jetzt Ihre Vor-
stellungen und Forderungen einzubringen,“ so Ronald Maltha, Sprecher der
BUND-Ortsgruppe Saarbrücken.

Zum Einen kann man online eine Petition des BUND Saarbrücken unterzeichnen. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, Maßnahmen zur sofortigen Eindämmung der nachgewiesenen und
als unerträglich empfundenen Lärmbelastung der Bürger*innen durch die Lärmemissionen der A 620 zu veranlassen. Seit Veröffentlichung der Petition im Netz haben dort bereits über 150 Teilnehmer unterschrieben.

„Wir erwarten, dass dadurch die verantwortlichen Stellen des Bundes im Saar-
land, des Landesverkehrsministeriums und der Landeshauptstadt Saarbrücken
endlich zu einem koordinierten Handeln bewegt werden, welches dauerhafte bau-
liche Maßnahmen zur Senkung der innerstädtischen Lärmbelastung durch den
Verkehr auf der A 620 zum Inhalt haben soll und bis 2020 zu realisieren ist“, so
Maltha.

Darüber hinaus können am Mittwoch, den 18. September alle Bürger an einer
Bürgerbefragung zum Thema „Verkehrslärm in der Innenstadt Saarbrückens“
teilnehmen. Dazu werden auf der Alten Brücke in Saarbrücken ab 08.00 Uhr
durch Mitglieder des BUND Passant*innen befragt, wie sie zum allgegenwärtigen
Lärm der A 620 im Innenstadtbereich stehen. Das Ergebnis der Befragung wird
veröffentlicht und dem Dezernenten für Verkehr und Bau der Landeshauptstadt
Saarbrücken, Herrn Prof. Heiko Lukas übergeben.

Nach der vom BUND durchgeführten Aktion zum „Internationalen Tag des Lärms“
am 24.4.2019 stellt die Bürgerbefragung einen weiteren Schritt im Kampf gegen
den allgegenwärtigen Lärm in der Saarbrücker Innenstadt und die ständige Über-
schreitung der Grenzwerte dar.

BUND befragt Bürger*innen Saarbrückens zu A620 - Lärm

Im Frühjahr hatte der BUND gemeinsam mit einem Lärmgutachter eine gesund-
heitsgefährdende Lärmbelastung der Saarbrücker Bürger*innen an mehreren
Stellen der Stadt gemessen und dokumentiert, unter anderem auf der Fußgänger-
und Radfahrer-Brücke vom Schloss-Areal zum St. Johanner Markt, einer Brücke,
die täglich von hunderten Menschen genutzt wird.

„Die Stadt Saarbrücken befasst sich inzwischen zwar mit dem Problem des Lärms
von der Stadtautobahn, allerdings hinter verschlossenen Türen. Eine Beteiligung
der Öffentlichkeit oder eine Einbindung von Umweltverbänden und den betroffe-
nen Bürgern findet bisher nicht statt und soll erst zu einem noch nicht genannten
Zeitpunkt erfolgen. Daher haben wir uns zu zwei Aktionen für die Öffentlichkeit
entschlossen, um den Bürgern die Gelegenheit zu geben, bereits jetzt Ihre Vor-
stellungen und Forderungen einzubringen,“ so Ronald Maltha, Sprecher der
BUND-Ortsgruppe Saarbrücken.

Zum Einen kann man online eine Petition des BUND Saarbrücken unterzeichnen. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, Maßnahmen zur sofortigen Eindämmung der nachgewiesenen und
als unerträglich empfundenen Lärmbelastung der Bürger*innen durch die Lärmemissionen der A 620 zu veranlassen. Seit Veröffentlichung der Petition im Netz haben dort bereits über 150 Teilnehmer unterschrieben.

„Wir erwarten, dass dadurch die verantwortlichen Stellen des Bundes im Saar-
land, des Landesverkehrsministeriums und der Landeshauptstadt Saarbrücken
endlich zu einem koordinierten Handeln bewegt werden, welches dauerhafte bau-
liche Maßnahmen zur Senkung der innerstädtischen Lärmbelastung durch den
Verkehr auf der A 620 zum Inhalt haben soll und bis 2020 zu realisieren ist“, so
Maltha.

Darüber hinaus können am Mittwoch, den 18. September alle Bürger an einer
Bürgerbefragung zum Thema „Verkehrslärm in der Innenstadt Saarbrückens“
teilnehmen. Dazu werden auf der Alten Brücke in Saarbrücken ab 08.00 Uhr
durch Mitglieder des BUND Passant*innen befragt, wie sie zum allgegenwärtigen
Lärm der A 620 im Innenstadtbereich stehen. Das Ergebnis der Befragung wird
veröffentlicht und dem Dezernenten für Verkehr und Bau der Landeshauptstadt
Saarbrücken, Herrn Prof. Heiko Lukas übergeben.

Nach der vom BUND durchgeführten Aktion zum „Internationalen Tag des Lärms“
am 24.4.2019 stellt die Bürgerbefragung einen weiteren Schritt im Kampf gegen
den allgegenwärtigen Lärm in der Saarbrücker Innenstadt und die ständige Über-
schreitung der Grenzwerte dar.

LÄRMSPAZIERGANG am Internationalen Tag gegen Lärm in Saarbrücken

Am 24. April 2019 findet der diesjährige Internationale Tag gegen Lärm statt und der BUND e.V. , Ortsgruppe Saarbrücken hat dazu eine öffentlichkeitswirksame Aktion beschlossen durchzuführen. In Saarbrücken bietet der BUND e.V. dazu einen „Lärmspaziergang“ durch die Innenstadt an und lädt alle interessierten Bürger*innen dazu ein.Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Finanzamt Saarbrücken am Stadtgraben, auf der Alten Brücke.

Der „Lärmspaziergang“ beginnt dann sofort an Ort und Stelle, der A 620 auf Ebene der Fahrbahn, wo täglich mehr als 92 000 Fahrzeuge erheblichen Lärm mitten in der Landeshauptstadt entwickeln. Der „Lärmspaziergang“ geht dann weiter zur Johanniskirche / Dudweiler Straße, um sodann zu Fuß – klimaneutral ! – weiter in die Tempo 30-Zone der Richard-Wagner-Strasse (als positives Beispiel an diesem Tag) und zur neuralgischen Kreuzung Mainzer Straße/Paul-Marien-Straße zu führen.

Der Abschluß findet dann Am Staden vor dem Ulanen-Pavillon, der „grünen Lunge Saarbrückens“ und zugleich beliebter Ausflugsort aller Saarbrücker statt. Direkt dem Lärm der A 620 ausgesetzt werden wir dort die notwendigen Schlußfolgerungen ziehen.

Der BUND e.V., unterstützt durch seinen langjährigen, ehemaligen Vorsitzenden Joachim Götz, anerkannter Lärmgutachter wird mit Messwerten die begangenen Orte erörtern.

Lärm macht anerkanntermaßen krank und der BUND e.V., Ortsgruppe Saarbrücken möchte im Kommunalwahlkampf zum Internationalen Tag gegen Lärm mit der angebotenen Maßnahme die Aufmerksamkeit auf dieses in Saarbrücken massiv vorhandene Problem lenken. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr der Teilnehmer*Innen und ist kostenlos.  

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